Donnerstag, 4. April 2013

TV-Tipp: Unsere Mütter, unsere Väter

Die Filmproduktionsgesellschaft teamWorx, eine Tochterunternehmen der UFA, dessen Spezialgebiet geschichtliche Stoffe wie Der Tunnel, Dresden, Die Flucht sowie das Dokudrama Rommel sind, verwirklichte die 14 Mio. teure Filmproduktion. Unsere Mütter, unsere Väter ist ein dreiteiliger Fernsehfilm, der am 17., 18. und 20. März 2013 im ZDF sowie auf ORF gesendet wurde. Der erste Teil hatte den Untertitel Eine andere Zeit, der zweite Ein anderer Krieg und der dritte Ein anderes Land, die jeweils von ca. 7 Mio. Zuschauern verfolgt wurden. Die Wiederholung erfolgt am 6. April ab 20.15 Uhr auf ZDFneo.

Story:
Fünf Freunde – der 21 Jahre alte Offizier Wilhelm, sein zwei Jahre jüngerer, schöngeistiger Bruder Friedhelm sowie die 20-jährigen Viktor (Jude), Greta und Charlotte treffen sich im Berlin des Sommers 1941, um Abschied zu nehmen. Wilhelm und Friedhelm müssen als Wehrmachtssoldaten an die Ostfront, Charlotte wird im Freiwilligeneinsatz als Krankenschwester folgen. Greta möchte Sängerin werden. Friedhelm prophezeit, der Krieg werde bei allen nur das Schlechteste zu Tage bringen. Schon Weihnachten 1941 wollen sie sich wieder in Berlin treffen. Doch erst nach Kriegsende 1945 können sich die drei Überlebenden dort wieder begegnen.


Reportage:
Im Anschluss an den ersten Teil des Dreiteilers strahlte das ZDF die Begleitdokumentation Eine andere Zeit: Unsere Mütter, unsere Väter – Die Dokumentation aus, in der fünf Personen porträtiert werden, die jeweils Ähnliches erlebt haben wie die im Film dargestellten Figuren. Im Unterschied zum Spielfilm waren die Zeitzeugen jedoch nicht freundschaftlich miteinander verbunden und kannten sich vermutlich nicht einmal. Dadurch bleibt die Thematisierung der Freundschaftsverhältnisse im Dokumentarfilm vor, während und nach dem Krieg ausgespart.

Kino:
Die US-Verleihfirma Music Box hat nun die Rechte an der Dresden-Saga Der Turm und dem Weltkriegsdrama Unser Mütter, unsere Väter gekauft. Unter dem Titel "Generation War" werde der Dreiteiler zunächst in Kinos der größten amerikanischen Städte zu sehen sein. Damit solle Aufmerksamkeit für die spätere Verwertung auf DVD, im Internet und im Fernsehen geschaffen werden. Es gab sogar Vergleiche zu der vielfach ausgezeichneten US-Kriegsserie Band of Brothers. In Russland und vor allem Polen stieß der Film allerdings auf herbe Kritik.


Fazit:
Die drei Teile sind wirklich gut gelungen. Beide Daumen hoch! Fiktive, dennoch an Augenzeugen orientierte Charaktäre und eine Handlung, die dank der tollen Schauspieler unter die Haut geht. Ich überlege mir wirklich die DVD zu kaufen. Aber erstmal gebe ich mich mit der Aufnahme der Wiederholung auf unserem Festplattenrekorder zu frieden. :)) Für alle, die das TV-Event des Jahres verpasst haben, empfehle ich den Film sich hier anzuschauen. ;)

Habt ihr auch das TV-Dreiteiler gesehen?
Wenn ja, wie fandet ihr den Film?
XOXO Sabsi

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